Betroffene

Betroffene

Über den Stuhlgang und vor allem über Probleme damit wird noch zu wenig gesprochen. Dabei ist eine Verstopfung ein weit verbreitetes Problem, das hinlänglich bekannt und behandelbar ist. Zwischen 5- 15% der Menschen in Deutschland leiden unter chronischer Verstopfung.1 

Von Verstopfung sind tendenziell mehr ältere Menschen betroffen als jüngere; Frauen leiden häufiger darunter als Männer. Daneben gibt es jedoch noch zahlreiche weitere Risikogruppen.

Es ist ganz normal, dass sich der Stoffwechsel im Alter zusehends verlangsamt. Dann kann es dementsprechend leichter zur Verstopfung kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass ältere Menschen häufig nicht mehr so beweglich sind oder sogar bettlägerig. Zudem können ältere Menschen häufig unter weiteren chronischen Erkrankungen leiden und müssen Medikamente einnehmen. Bestimmte Erkrankungen und Medikamente können zu einer chronischen Obstipation beitragen.

¹ S2k-LeitlinieChronischeObstipation: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie02/2013

Verträglichkeit
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Verstopfung in der Schwangerschaft

Neben Senioren sind es vor allem Frauen, die häufig von Verstopfung betroffen sind. Grund dafür sind die Hormone Progesteron und Gestagen.

Werdende Mütter klagen häufig über Verstopfung, da die Schwangerschaft den Hormonhaushalt beeinflusst: Auf eine Erhöhung des Progesteronspiegels, wie er im dritten Trimenon stattfindet, kann der Darm sehr empfindlich reagieren. Auch lässt die körperliche Aktivität naturgemäß desto mehr nach, je schwerer das Kind wird – der Bewegungsmangel fördert ebenfalls das Entstehen einer Verstopfung. Eine drastische Änderung des Hormonspiegels findet auch während der Wechseljahre statt – auch in der sogenannten Menopause ist Verstopfung für viele Frauen daher eine häufige Begleiterscheinung. Während der Schwangerschaft und Stillzeit gelten natürlich für Mütter strengere Richtlinien bezüglich der Einnahme von Arzneimitteln. So sollte man zunächst versuchen, eine Verstopfung zunächst mit nicht medikamentösen Mitteln, sprich: über die Ernährung oder mit Hilfe von sanften Hausmitteln, in den Griff zu bekommen. Vor dem Einsatz von Medikamenten ist zunächst abzuklären, ob auch wirklich eine Verstopfung vorliegt. Nur dann – und wenn andere Maßnahmen erfolglos bleiben – sollte ein Abführmittel erwogen werden. Hier bietet sich ein Laxans an, das nicht in den Stoffwechsel gelangt – so wie Laxatan® M, das nach Rücksprache mit dem Arzt als sanft wirkendes Abführmittel eingenommen werden kann. 

Mann streichelt den Babybauch seiner schwangeren Frau

Verstopfung bei Kindern

Kinder haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von Ernährung! Gesundheit steht da nicht im Vordergrund, sondern Genuss. Verstopfung lässt da nicht lange auf sich warten.
Kind sitzt mit Tablet auf Toilette

Falsche Ernährungsgewohnheiten (zu viele Süßigkeiten, zu wenig Ballaststoffe) zählen auch bei Kindern zu den häufigsten Ursachen für Verstopfung. So leiden immerhin bis zu fünf Prozent aller Kinder zwischen 1 und 5 an chronischer Verstopfung. Dahinter kann möglicherweise eine sogenannte Lernverstopfung stecken: Wenn sich das Kind beim Trockenwerden schämt oder wenn es bereits einmal Schmerzen beim Stuhlgang erfahren hat (zum Beispiel durch wunden Po), hält es möglicherweise den Stuhl ganz bewusst zurück. Kinder reagieren weiterhin manchmal auf Stresssituationen wie eine plötzlich veränderte Umgebung oder Konflikte innerhalb der Familie mit Stuhlverhalt. Wenn Kinder Stuhlprobleme haben, werden oftmals kurzfristig Gleitmittel wie Glyzerinzäpfchen eingesetzt. Sie machen den Stuhl gleitfähiger und erleichtern so den Toilettengang. Da sich hinter einer schweren, chronischen Verstopfung jedoch auch eine Milchunverträglichkeit, eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine sonstige Erkrankung verbergen könnte, ist die Abklärung durch den Kinderarzt wichtig.

Laxatan® M

  • kein Gewöhnungseffekt
  • gut verträglich
  • mit Macrogol, Elektrolyten und Inulin
Laxatan® M bei Verstopfung Packung
Harter Stuhl oder schon Verstopfung?
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