Falsche Ernährung

Falsche ErnährungDie häufigste Ursache für Verstopfung ist falsche Ernährung.
Was bei uns in vielen Fällen auf den Tisch kommt, ist gewöhnlich arm an Ballaststoffen und Wasser, aber reich an Fett und Zucker. Kurz gesagt: Zu viel Fleisch, Käse, Eier und Süßes! Das macht der Darm nicht lange mit. Und: Wir müssen mehr trinken! Zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag sollten es sein. Denn unser Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser. Jede Zelle giert danach.

Wenn wir zu wenig trinken, fehlt das Wasser. Dann bringen auch genügend Ballaststoffe nicht viel – sie brauchen die Flüssigkeit, damit sie aufquellen können. Im Streit zwischen Darm und Körperzellen um das bisschen Flüssigkeit agiert der Darm meist auf der Verliererseite. Und rächt sich mit Verstopfung!

Zu wenig Bewegung

Zu wenig BewegungSchlaffe Bauchmuskeln und Beckenbodenmuskulatur, dazu keinerlei sportliche Aktivitäten – ausgesprochen schlecht für den Darm und häufig Ursache für Verstopfung! Der Beckenboden,
die organstützende Muskelplatte im Unterleib, ist bei vielen Menschen, besonders bei Frauen, nur schwach entwickelt oder in einem vernachlässigten Zustand. Schon tägliche Bewegung kann eine Verbesserung bringen. Man muss keinen großen sportlichen Ehrgeiz entwickeln.

Moderate Aktivitäten sind auch hilfreich. Das heißt: Spazieren Sie nach dem Essen um den Block. Nehmen Sie die Treppe statt des Fahrstuhls. Steigen Sie auf das Fahrrad statt ins Auto. Es gibt erstaunlich viele Möglichkeiten, die täglichen Bewegungsaktivitäten zu steigern und so den Ursachen einer Verstopfung entgegen
zu wirken.

Medikamente & Krankheiten

Medikamente & KrankheitenViele Medikamente können als Nebenwirkung Ursachen für Verstopfung sein. Das ist oftmals unbekannt oder wird ignoriert.
Zu diesen Mitteln gehören Psychopharmaka, Schlaf-, Beruhigungsmittel, aluminiumhaltige Magensäurebinder, Opiate
wie etwa Codein, Eisenpräparate, Diuretika, Blutdrucksenker, Medikamente gegen Parkinson und gegen Epilepsie.

Auch zahlreiche chronische Leiden und Krankheiten wie etwa Schlaganfall, Diabetes, Multiple Sklerose und Schilddrüsen-
unterfunktion beeinträchtigen die Darmfunktion.

Das Ernährungsprotokoll
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