Häufige Fragen und Antworten zu Laxatan® M

Worauf beruht die Wirkung?

Medizinischer Hauptbestandteil ist das rein physikalisch wirkende Macrogol. Es bindet wie ein Schwamm die Flüssigkeit aus der Trinklösung. Das heißt, der harte Stuhl wird aufgeweicht, das Stuhlvolumen erhöht, die Darmbewegung ganz natürlich angeregt.

Was ist das Besondere an dem 3-fach-Komplex in Laxatan® M?

Dieses innovative und patentgeschützte Medizinprodukt ist einzigartig. Nur Laxatan® M enthält den 3-fach-Komplex aus Macrogol, Inulin und Elektrolyten. Neben dem schonend und zuverlässig abführenden Macrogol leistet das Prebiotikum Inulin einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Darmflora und die enthaltenenen Elektrolyte sorgen für einen ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt.

Folgt Laxatan® M ein Gewöhnungseffekt?

Unter der Einnahme von Laxatan M kommt es nicht zu einem Gewöhnungseffekt. Auch bei Langzeit-
einnahme muss die Dosis nicht erhöht werden, um die Verstopfung zu lösen. Laxatan® M zeichnet sich durch gute Wirksamkeit und hervorragende Langzeitverträglichkeit aus. Und es kommt nicht zum Teufelskreis der typischen Laxantien-Obstipation.

Wie schnell wirkt Laxatan® M?

Eine Faustregel lässt sich nicht aufstellen. Die Wirkung hängt von der Schwere und der Dauer
der Verstopfung sowie von möglichen Krankheiten ab. Bei den meisten Patienten mit chronischer
Obstipation kommt es nach ein bis zwei Tagen zum ersten Stuhlgang.

Wie ist Laxatan® M einzunehmen?

1-2-mal täglich einen Doppelbeutel Laxatan® M mit dem Granulat in einem Glas Wasser (125 ml) auflösen und trinken. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten oder anderen Medikamenten erfolgen!

Wie schmeckt Laxatan® M?

Laxatan M hat einen angenehmen zitronigen Geschmack, was die Langzeiteinnahme sehr erleichtert.

Ist Laxatan® M erstattungsfähig?

Laxatan® M steht in der Liste der verordnungsfähigen Medizinprodukte und ist damit den erstattungs-
fähigen Arzneimitteln gleichgestellt. Es kann erstattet werden für Patienten ab dem vollendeten
16. Lebensjahr zur Behandlung der Obstipation in Zusammenhang mit:
  • Tumorleiden
  • Megacolon (mit Ausnahme des toxischen Megacolons)
  • Divertikulose
  • Divertikulitis
  • Mukoviszidose
  • neurogener Darmlähmung
  • bei phosphatbindender Medikation bei chronischer Niereninsuffizienz
  • Opiat- sowie Opioidtherapie
  • in der Terminalphase
Für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen im Alter von 16 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zur Behandlung der Obstipation.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Es kann gelegentlich zu Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall kommen. Wird das Mittel abgesetzt, gehen diese Beschwerden üblicherweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden zurück. Danach kann die Behandlung mit einer verminderten Dosierung fortgesetzt werden. Selten treten Erbrechen, unfreiwilliger Stuhlabgang und Schmerzen im Oberbauch auf. Ebenfalls selten sind Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Vereinzelt kann es zu allergischen Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.
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Macrogol

bindet Wasser, quillt zu einem Gel auf, gelangt bis in den Dickdarmweiter

Macrogol

Löst die Verstopfung schonend und effektiv und ohne Gewöhnungseffekt: weicht den verhärteten Stuhl auf, initiiert einen Dehnungsreiz und regt die Peristaltik anweiter

Laxatan® M